Biodiversität und die Verwendung von Pflanzen bei den Ngöbe in Alto Laguna de Osa, Costa Rica
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Alto Laguna, Costa Rica - Die Studie hat zum Ziel die Vielfalt jener Wild- und Kulturpflanzen zu erforschen, die von den indigenen Ngöbe in Alto Laguna de Osa genutzt werden. Die Bewahrung indigenen Wissens ist Voraussetzung für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der tropischen Regenwälder in der Osa-Halbinsel, einer der biologisch artenreichsten Regionen der Welt. Das Projekt wird als individuelle Master-Arbeit an der costaricanischen Universidad Estatal a Distancia durchgeführt und ist entsteht im Rahmen einer größer angelegten Forschungskooperation des österreischischen Lateinamerika-Institutes und der Tropenstation La Gamba mit costaricanischen Universitäten.
Ethnobotanik und essbare Wildpflanzen in Costa Rica
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San José, Costa Rica - Agustin Contreras ist costaricanischer Ethnobotaniker und Medizinalpflanzen-Spezialist. In den letzten Jahren war er unter anderem maßgäblich am Aufbau der größten Medizinalpflanzen-Farm Zentralamerikas beteiligt. Ziel der langfristig angelegten Zusammenarbeit ist die Veröffentlichung eines Pflanzenführers über essbare Wildfplanzen.
Medizinalpflanzen-Wissen in Longo Mai, Costa Rica
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Longo Mai, Costa Rica - Die Forschung über Medizinalpflanzen im 500-Seelen-Dorf Longo Maiwurde im Jahr 2004 vom österreichischen Biologen Klaus Teichmann initiiert. Gemeinsam mit DorbewohnerInnen aus El Salvador, Nicaragua und Costa Rica errichtete er einen Medizinalpflanzen-Garten im Gelände der Umweltschutzorganisation UNAPROA mit Pflanzen, die seit mehreren Hundert Jahren in Lateinamerika und Europa verwendet werden. Zudem erstellte er eine digitale Datenbank mit dem gesammelten Wissen der DorfbewohnerInnen und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. UNAPROA sucht derzeit nach interessierten jungen Forschern und Freiwilligen um die Datenbank zu aktualisieren und den Garten zu erweitern.

Pueblerino
fördert partizipative und aktions-orientierte Forschung über Entwicklungsprojekte,
Öko-Tourismus, EZA, Ethnoökologie und die Verarbeitung