Umweltressourcen-Management in der indigenen Comarca Ngöbe-Buglé, Panama (2010-2011)
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Besiko, Panama - Die indigenen Ngöbe-Buglé sind mit über 200 000 Personen die größte kulturelle Minderheit in Panama. Ungefähr 120 000 Ngöbe und Buglé leben in der staatlich anerkannten, autonomen „Comarca Ngöbe-Buglé“ im Nordwesten des Landes. Armut, Landknappheit und mangelnde wirtschaftliche Perspektiven führen jährlich tausende Familien dazu in andere Regionen zu migrieren um saisonal in der Kaffeeernte oder auf Bananenplantagen zu arbeiten. Während innerhalb der Comarca die Einkommensmöglichkeiten begrenzt sind und die Armut fortbesteht, führen Migration, die Einführung industrieller Produkte und ihr Abfall, sowie inadäquate Arbeitsmethoden, wie das Abholzen und Abbrennen von Waldflächen zunehmend zur Degradierung der Umwelt. -
Das Projekt hat zum Ziel die Umweltsituation und die Lebensqualität der Ngöbe-Buglé im Bezirk Besiko durch gezielte Maßnahmen und Aktivitäten zu verbessern: durch Umwelterziehung in den Schulen, die Installation von Regenwasser-Sammelsystemen zur Versorgung mit Trinkwasser, sowie Unberstützung bei der Konstruktion von Letrinen. Das Projekt wird von Pueblerino in Zusammenarbeit mit der indigenen NGO Medo durchgeführt. Sponsoren sind die Austrian Development Agency und die HLUW Yspertal. Gefördert durch die:

Beratung bei der Errichtung des Biokorredors "Bosque de Agua", UNAPROA, Costa Rica
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Volcán de Buenos Aires, Costa Rica - Die Initiative "Bosque de Agua" (deutsch: Wasser-Wald) ist eine langfristig angelegte Initiative der Umweltschutz- Organisation UNAPROA, die vor etwa 15 Jahren von Kleinbauern im Süden Costa Ricas gegründet wurde. Durch die Errichtung von Biokorredoren und Schutzgebieten in den Bergketten des Bosque de Agua sollen die Umweltressourcen der Region und ihre biologische Artenvielfalt erhalten bleiben. Zudem soll die lokale Bevölkerung beim Umstieg auf umweltfreundliche und biologische Landwirtschaft unterstützt werden. Dieses Projekt befindet sich in seiner Anfangsphase. Pueblerino untersützt und berät UNAPROA derzeit beim Korredor-Design, bei Fundraising und der Suche nach Sponsoren.
Botanischer Garten Plinio Bejerano
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Soloy, Panama - In Gedenken an den 2008 verstorbenen Ngöbe-Aktivisten und Ethnobotaniker Plinio Bejerano arbeitet die NGO MEDO an der Errichtung eines Botanischen Gartens mit Schwerpunkt auf nativen Orchideen und anderen heimischen Arten, die gefährdet oder selten sind. Der Botanische Garten ist der erste weltweit, der in einem indigenen Territorium von der lokalen Bevölkerung selbst errichtet wird und ihr traditionelles Pflanzenwissen mit dem Schutz gefährdeter Arten verbinden. Er wird als Schaugarten für Besucher und Touristen dienen sowie zur Bewusstseinsbildung und Schulung von Ngöbe-Jugendlichen und Schülern. Weiter zu Plinio Bejerano´s Orchideengallerie (Stand 2008)

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